Das aktivste Kleinunternehmen im Ländle

Juchuuuu! Wir sind das „aktivste Kleinunternehmen“ im Ländle!

Vergangenen Freitag haben wir beim Business Run in Dornbirn mitgemacht.
Mitgelaufen sind 6 Team-Mitglieder auf der 5 km langen Strecke.

Unser Tobi ist mit einer sensationellen Zeit von 17:21 min unter die Top 10 gelaufen!

Das Gesamtteam ist als schnellstes Kleinunternehmen ins Ziel gelaufen!

Das wurde natürlich ausgiebig gefeiert.

Bild zeigt eine Szene vom B4Run Dornbirn 2016.

Das Baumpflegeteam beim B4Run Dornbirn 2016.

CERTIFIED EUROPEAN TREEWORKER PHILIP

Unser Mitarbeiter Philip hat im Frühjahr 2014 die Ausbildung zum Certified European Treeworker erfolgreich abgeschlossen!

In einem Zeitraum von über drei Monaten werden diverse Ausbildungseinheiten absolviert und anschließend in einem Test, der sowohl mehrere theoretische als auch praktische Teile umfasst, überprüft.

Das theoretische Wissen, das ein Treeworker besitzen muss, umfasst biologische Grundlagen eines Baumes, Bodenkunde, die Interaktion zwischen Baum und Boden, Wissen über Baumpflegearbeiten, das eingesetzte Material, die Werkzeuge und Maschinen, Gesetze und Bestimmungen etc.. Praktische Prüfungsinhalte sind zum Beispiel Knospenerkennung, Arbeitseinsätze im Baum, Rettungen aus dem Außenastbereich, Pflanzungen und vieles mehr.

Der Treeworker muss seine Aufgabe Baum mit allen dazugehörigen Komponenten einordnen und verstehen können, um geeignete Maßnahmen für Baum und Baumumfeld treffen zu können, die sowohl ihn, die Kundschaft als auch den Baum zufriedenstellen.

Österreichweit gibt es momentan 71 Certified European Treeworker.

 

Neubau

Weil das Baumpflegeteam um Stefan immer größer wurde, die Aufgaben immer zahlreicher und damit einhergehend auch die Anforderungen an Lagerplatz, neue Gerätschaften und professionelle Arbeitsbedingungen stiegen, wurde neu gebaut!

Neben einem modern eingerichteten Büro mit vier voll ausgestatteten Arbeitsplätzen enthält der Firmensitz auch eine große Garage mit viel Lagermöglichkeiten, eine Werkstatt für Wartungs-, Reparatur- oder andere Arbeiten und zusätzlich einen Lagerplatz vor dem Gebäude für Substrat. Für unsere Arbeiter wurde auch in der Werkstatt ein WC, eine Dusche sowie eine Waschmaschine installiert.

Alles hat seinen Platz gefunden, unsere Autos und Werkzeuge sind gut und sicher versorgt und wir können jeden Tag schnell, effizient und entspannt starten!

Marienlinde Sulzberg – mit 3 Markus im Baum!

Sulzberg 12 Mai 2009, 7 Uhr 30 Markus, Markus, Marcus, Hans und meine Wenigkeit bauen unsere Seile in 3 verschiedenen Stellen in der Marienlinde ein. Ein mächtiger Baum in dessen hohlen Stamm während des ersten Weltkrieges eine Marienstatue gestellt worden ist. Bei einer genauen Untersuchung im Herbst 2008 haben wir festgestellt das der Baum am Stammkopf stellenweise über keine Restwandstärke mehr verfügt. Kronenteile bis 35 cm Durchmesser waren abgestorben. Dies war Anlass um die Linde in der Höhe um ca. 5 m einzukürzen. Dynamische Kronensicherungssysteme und ein statischer Verbund über dem Stammkopf einzubauen um ein Erhalten des Baumes zu ermöglichen. Die Schwierigkeit dieser Arbeit lag nicht nur in der fachlichen und klettertechnischen Herausforderung. Zusätzlich zu den zwei Markus unseres Teams war bei diesem Einsatz auch noch Marcus vom befreundeten Baumpflegeteam Bodensee als Spezialist für statische Kronensicherungssysteme mit im Baum. Und sehr dunkel gefärbte Wolken schauten auch sporadisch vorbei. Es dauerte seine Zeit bis jeder Markus wusste welcher gemeint war. Das es dabei zu manchem Lacher führte ist verständlich. Hans managte das ganze vom Boden aus wie immer souverän. Durch das immer näher kommende Wolkenband fiel die Mittagspause flach. Nach der Einkürzung in der Höhe kümmerten sich unsere beiden Markus um das Totholz und die seitliche Einkürzung. Marcus und ich bauten zuerst die 7 dynamischen Systeme in ca. 25 m Höhe ein. Danach konstruierten wir direkt über dem Stammkopf ein statisches System in dem alle 5 Stämmlinge eingebunden wurden. um 16 uhr begutachten wir zusammen unser Werk. Einstimmig waren wir vom Ergebnis begeistert. Das größte Kompliment machte uns der Wirt des Gasthauses nebenan als er sagte, „es fällt mir gar nicht auf das die Linde geschnitten wurde“. Der Baum wurde jedoch um mindestens 5 Meter eingekürzt. Nachdem die Bedienung die Bestellung aufnahm begann es sinnflutartig zu regnen. Wem wir das Timing des Wettergottes zu verdanken hatten, überlass ich Eurer Phantasie.

Vielen Dank an mein Team! Es war reine Freude! Stefan